11.10.2017

Umsetzung des automatischen Informationsaustausches über Finanzkonten (AIA) mit weiteren Partnerstaaten

Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 10. Oktober 2017 den Bericht und Antrag betreffend die Notifikation der Partnerstaaten gemäss Abschnitt 7 Absatz 1 Buchstabe f der Multilateralen Vereinbarung der zuständigen Behörden über den automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten (MCAA) verabschiedet. Die Regierung schlägt dem Landtag einen weiteren massgeblichen Ausbau der Liste der Partnerstaaten für einen AIA ab dem Jahr 2019 mit Bezug auf Meldedaten ab dem 1. Januar 2018 vor. Darunter befinden sich die Schweiz und die G20-Staaten Brasilien, Indonesien und Russland.

Die Umsetzung des AIA auf der Basis des durch die OECD entwickelten internationalen Meldestandards ist Teil der liechtensteinischen Finanzplatzstrategie. Mit den EU-Mitgliedsstaaten erfolgt der AIA über ein eigenes Abkommen. Der erste Austausch unter diesem Abkommen ist im September 2017 erfolgt.

Mit Staaten und Jurisdiktionen ausserhalb der EU wird der AIA über das MCAA umgesetzt. Dieses Abkommen beruht, genau wie das AIA-Abkommen mit der EU, auf dem internationalen Meldestandard.

Der Landtag hat einer Notifikation einer Gruppe von 32 Partnerstaaten für einen ersten Austausch im Jahr 2018 unter dem MCAA im November 2016 zugestimmt. Die gegenständliche Vorlage sieht einen Ausbau des AIA für einen ersten Austausch im Jahr 2019 mit weiteren 27 Partnern vor. Liechtenstein kommt damit seiner internationalen Verpflichtung nach, den AIA mit geeigneten und interessierten Partnern einzuführen.


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